Waren Sie schon einmal in einer ausweglosen Situation?

Kennen Sie das Gefühl?

Sie wissen einfach nicht weiter, die Situation überrollt Sie, Ihre Gedanken drehen sich immer wieder im Kreise, Sie kommen kaum zur Ruhe, Sie „funktionieren“ vielleicht, aber Ihr Handeln scheint nicht in die richtige Richtung zu führen, Sie kommen kaum in den Schlaf und die Hoffnung auf den nächsten Tag bleibt eine Hoffnung…

Vielleicht sind Sie gerade in einer handfesten Krise.

Krisen erwischen Menschen wie ein Gegentor im Fußball. Immer zur falschen Zeit. Es gibt keinen guten Zeitpunkt für eine Krise. Krisen sind sehr persönlich. Eine Situation, die für den einen eine Krise darstellt, muss für den anderen noch lange keine Krise bedeuten. Zu einem anderen Zeitpunkt kann es genau umgekehrt sein. Krisen sind Ausdruck unserer derzeitigen Grenzen.

Krisen haben mehr mit uns selbst zu tun als uns normalerweise bewusst ist – sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrer Lösung. Ob wir eine Situation als Krise empfinden, ergibt sich niemals allein aus der Situation selbst heraus, sondern hauptsächlich aus unserer Wahrnehmung und Bewertung der Situation. Auch wenn wir das in dem Moment nicht fühlen können.

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Krisen machen handlungsunfähig

In schweren Krisen fällt uns trotz angestrengten Nachdenkens und vielleicht sogar überaus aktiven Handelns kein sinnvolles Mittel ein, wie wir die Situation wieder zum Positiven wenden können. Wir wühlen hektisch in unserem Werkzeugkasten und stellen fest, dass wir darin kein einziges Werkzeug finden können, welches unsere Lage momentan verbessern kann. Das Gefühl, jetzt unbedingt richtig handeln zu müssen, aber es nicht tun zu können, verstärkt unsere Hilflosigkeit. Oft bekommen wir Angst, teilweise sogar Panik.

Krisen sind ausweglose Situationen

Viele Menschen empfinden derartige Krisensituationen dann als ausweglos. Das Gefühl stellt sich ein, dass es tatsächlich keine Lösung für das Problem geben kann. Je stärker die Angst ist und das Gefühl von Ausweglosigkeit, desto mehr beschäftigen sich Menschen dann oft nicht mehr mit dem zu lösenden Problem, sondern mit sich selbst: Warum muss das gerade mir passieren? Welche schlimmen Folgen werden da alle auf mich zukommen? Kann ich überhaupt noch irgendetwas tun?

Subjektiv ausweglose Situationen sind objektiv nicht ausweglos

In der persönlichen Wahrnehmung während einer Krise können Menschen nicht zwischen subjektiv bzw. objektiv ausweglos scheinenden Situationen unterscheiden. Je größer die Krise ist, desto mehr verengen sich die Menschen auf ihre Wahrnehmung der Ausweglosigkeit. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

In dieser Situation kann ich Ihnen helfen.